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Lieferketten-Resilienz: Wenn Just-in-Time zur Risikoverstärker wird


Geopolitische Spannungen, Naturkatastrophen und Pandemien haben das Just-in-Time-Prinzip als Effizienzmodell an seine Grenzen gebracht. Laut Henning Dransfeld, Director Strategy bei Infor, ist Volatilität zur neuen Normalität geworden – Unternehmen müssen sich heute auf Szenarien wie plötzliche Zolländerungen oder politisch motivierte Grenzschließungen vorbereiten. Die Strategie, Autobahnen und Schiffe als rollendes Lager zu nutzen, funktioniert in Krisenzeiten nicht mehr. KI-gestützte Planung und eine angepasste Organisation sollen helfen, das Unplanbare beherrschbar zu machen.

Konsequenz für dich
Prüfe, ob deine Lieferkettenplanung noch ausschließlich auf Just-in-Time-Logik beruht, und beauftrage dein Operations-Team mit einer Szenario-Analyse für die drei wahrscheinlichsten Störungstypen in deiner Branche – Zolländerungen, Lieferantenausfälle und Transportunterbrechungen.

Quelle

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