Nicht jede Software ist für KI-Agenten gebaut
Zwei Fragen, die du in jede Software-Entscheidung einbaust — damit du dir heute keine Abhängigkeit kaufst, die morgen Automatisierung verhindert.
Worum es geht
Software-Entscheidungen, die bisher nach Bedienkomfort, Preis und Funktionsumfang bewertet wurden, bekommen eine neue Dimension: Kann das Tool auch von einem KI-Agenten gesteuert werden — und bleibt dabei für euer Team nachvollziehbar?
Das klingt nach einer IT-Frage. Es ist eine Entscheiderfrage. Wer heute Software einführt, die ausschließlich über die Bedienoberfläche zugänglich ist, verbaut sich Automatisierungsmöglichkeiten, die in den nächsten Jahren zum Standard werden. Software, die in diesem Sinne tauglich ist, lässt sich über eine technische Schnittstelle (API) steuern, protokolliert jede ausgeführte Aktion und ermöglicht jederzeit manuelle Eingriffe — ein reiner KI-Knopf auf der Oberfläche erfüllt das nicht.
Der entscheidende Prüfpunkt ist nicht die Demo, sondern der Rückweg: Kann jede vom Tool ausgelöste Änderung eingesehen, korrigiert und notfalls manuell übernommen werden? Wenn ja, ist das Tool für den späteren Einsatz mit Automatisierung gebaut. Wenn nicht, kauft ihr Abhängigkeit.
Wer es umsetzt
Euer IT-Dienstleister oder ein externer KI-Berater prüft das vor Vertragsabschluss — kein zusätzlicher Aufwand, wenn es Teil des Anforderungskatalogs wird.
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